Korrosionsschutz im Schlammzwischenlager – Heinrich Müller Kieswerk und Maschinelle Erdarbeiten

Der Tank der Firma Heinrich Müller Kieswerk und Maschinelle Erdarbeiten, in dem Schlamm zwischengelagert wird, wurde vor 17 Jahren innen nur mit einem Farbanstrich beschichtet. Durch die Feuchtigkeit des Inhalts – der Schlamm hat einen sehr hohen Wasseranteil – ist immer mehr Korrosion entstanden.

Produkt:

Vor allem beim Übergang vom Schlamm zum Luftraum war starker Lochfrass vorhanden, welcher örtlich durch das ganze Stahlblech (4mm) fortgeschritten war. In diesem Bereich der starken Korrosion wurde das Produkt RAMUR verwendet. Es handelt sich dabei um einen fugenlosen Belag, bestehend aus einem Glasfaserlaminat, der in einen EP-Spachtel eingebettet ist. Als Grundierung wurde RAMIT appliziert, welches hohe Haftungseigenschaften auf Stahl hat. Die gesamte Tankinnenfläche wurde zudem mit OBRIT 270, einer fugenlosen Epoxidharz-Beschichtung, welche per Airless-Verfahren appliziert wird, beschichtet.

Ausführung:

Zunächst wurde die ganze Tankinnenfläche sandgestrahlt. Durch den Einsatz von wiederverwendbarem Strahlmittel wurde eine Reinheit gemäss der Schweden-Norm SA 2 ½ erreicht. Danach wurde der Tank entstaubt. An den Stellen starker Korrosion (Decke, Teilflächen im Zylinder und Konus) wurde RAMUR appliziert. Als Abschluss wurde OBRIT 270 in der Standardfarbe RAL 3009 im Airless-Verfahren dreilagig aufgetragen.

Tank zum Zwischenlagern des Schlamms